Fremdvermietung wird nicht toleriert

26.09.2018

Onlineportale wie Wimdu, Airbnb und 9flats verlocken zur lukrativen Untervermietung von regulärem Wohnraum an Touristen. Dies widerspricht jedoch dem genossenschaftlichen Gedanken und wird von den Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften als „Geldmacherei“ bewertet. Monika Böhm, Vorstandsvorsitzende des Arbeitskreises Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e.V., erläutert: „Unsere Wohnungen sind Gemeinschaftseigentum, wenn sich Einzelne daran bereichern, schädigen sie das gesamte Unternehmen.“ Die Nutzungsgebühren der Genossenschaftswohnungen liegen gezielt unter den Mieten vergleichbaren Wohnraums.

Auch das Amtsgericht Hamburg entschied im Juni in diesem Sinne. Einem Mitglied drohen bei unerlaubter Fremdvermietung drastische Konsequenzen: die Kündigung der Wohnung und der Mitgliedschaft.

Lesen Sie mehr auf den Seiten 12 und 13 in der aktuellen Ausgabe der „bei uns“: Wohnst du noch oder vermietest du etwa?

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