Zahlen und Fakten auf einen Blick

Eckpfeiler für ein lebenswertes Hamburg

Die 30 im Verein Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e.V. zusammengeschlossenen Unternehmen bereichern das Leben in der Hansestadt jeden Tag – und das auf dreifache Weise: Sie tragen erstens maßgeblich zu einem sozial gerechten Wohnungswesen und einer aktiven Stadtteilentwicklung bei. Zweitens sind sie für die Wirtschaft der Elbmetropole ein starker Anker. Drittens beschreiten sie mit neuen Wohnformen und ökologisch nachhaltigem Handeln vorbildliche Wege, damit sich sowohl die 225.000 aktuellen Mitglieder als auch künftige Generationen in der Stadt wohlfühlen. Die Maßnahmen des Bündnisses haben Gewicht: Mit 132.400 Wohnungen in allen sieben Bezirken Hamburgs sowie einigen Randgemeinden deckt es rund 20 Prozent aller Hamburger Mietwohnungen ab. Etwa ein Viertel davon ist öffentlich gefördert.

Gute Nachbarschaft für ein starkes Miteinander

  • Gerechtes Wohnen: Mitglieder sind keine Mieter, sondern Anteilseigner mit lebenslangem Wohnrecht. Verkauf des Wohnraums aus Spekulationsgründen oder Eigenbedarfskündigung gibt es nicht
  • Bezahlbares Zuhause: Genossenschaftlicher Wohnraum lag 2018 mit Kosten von im Schnitt 6,77 Euro (netto-kalt / qm/ Monat) rund 20 Prozent unter dem Hamburger Mietspiegel
  • Gelebte Vielfalt: Der Wohnraum der Wohnungsbaugenossenschaften schlägt Brücken im ganzen Quartier; er vereint Menschen mit unterschiedlichem Einkommen und kulturellem Hintergrund sowie Lebensstilen – von Szene-Singles bis zu Großfamilien
  • Aktive Stadtteilentwicklung: Acht genossenschaftseigene Stiftungen sowie mehrere Vereine fördern Projekte zum Beispiel für Kinder, Jugendliche und Senioren sowie für Kultur und Bildung
  • Auf gute Nachbarschaft: Mitglieder organisieren Kinderbetreuungsangebote für Alleinerziehende, Einkaufshilfen für Ältere, Sportangebote für Jugendliche, gemeinsame Grünflächengestaltung und Sprachkurse für Menschen mit Migrationshintergrund. In den durch die Genossenschaften bereitgestellten Nachbarschaftstreffs, die häufig von Ehrenamtlichen betreut werden, finden darüber hinaus Treffen der Mitglieder statt.

Ein Anker für Hamburgs Wirtschaft

  • Stabile Investitionen für die Bauwirtschaft: für Neubau, Modernisierung und Instandhaltung wurden im Jahr 2018 rund 680 Millionen Euro von den Genossenschaften investiert
  • Ein Herz für Hamburg: Auftragsvergabe erfolgt möglichst an lokale Unternehmen
  • Attraktiver Arbeitsgeber: Sicheres Einkommen für etwa 2.500 Mitarbeiter/innen
  • Stark gegen Fachkräftemangel: Knapp 200 Ausbildungsplätze in unterschiedlichen Ausbildungsberufen

Zukunft vorausdenken: Innovativ Handeln, nachhaltig Leben

  • Wohnformen für alle Lebensabschnitte: Mehrgenerationenhäuser oder Wohngemeinschaften für Demenzkranke sind zeitgemäße Antworten auf gesellschaftliche Trends
  • Energetisches Bauen und Sanieren: Nicht nur Neubauten, auch Bestandssanierungen erfolgen nach modernen energetischen Standards etwa durch Wärmedämmverbundsysteme für Altfassaden
  • Innovative Technologie: Heizen mit alternativen Systemen wie Pellets, Wärmepumpen und beispielsweise der weltgrößten Eisspeicher-Heizung