Zahlen und Fakten auf einen Blick

Eckpfeiler für ein lebenswertes Hamburg

Die 30 im Arbeitskreis Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e.V. zusammengeschlossenen Unternehmen bereichern das Leben in der Hansestadt jeden Tag – und das auf dreifache Weise: Sie tragen erstens maßgeblich zu einem sozial gerechten Wohnungswesen und einer aktiven Stadtteilentwicklung bei. Zweitens sind sie für die Wirtschaft der Elbmetropole ein starker Anker. Drittens beschreiten sie mit neuen Wohnformen und ökologisch nachhaltigem Handeln vorbildliche Wege, damit sich sowohl die 200.000 aktuellen Mitglieder als auch künftige Generationen in der Stadt wohlfühlen. Die Maßnahmen des Bündnisses haben Gewicht: Mit 130.000 Wohnungen deckt es 20 Prozent des Hamburger Mietwohnungsmarktes ab.

Gute Nachbarschaft für ein starkes Miteinander

  • Gerechtes Wohnen: Mitglieder sind keine Mieter, sondern Anteilseigner mit lebenslangem Wohnrecht. Verkauf des Wohnraums aus Spekulationsgründen oder Eigenbedarfskündigung gibt es nicht
  • Bezahlbares Zuhause: Genossenschaftlicher Wohnraum liegt mit Kosten von im Schnitt 5,95 Euro (netto-kalt / qm/ Monat) deutlich unter dem Hamburger Mietspiegel (7,56 Euro / qm)
  • Gelebte Vielfalt: Der Wohnraum der Wohnungsbaugenossenschaften schlägt Brücken im ganzen Quartier; er vereint Menschen mit unterschiedlichem Einkommen und kulturellem Hintergrund sowie Lebensstilen – von Szene-Singles bis zu Großfamilien
  • Aktive Stadtteilentwicklung: Acht genossenschaftseigene Stiftungen sowie mehrere Vereine fördern Projekte zum Beispiel für Kinder, Jugendliche und Senioren sowie für Kultur und Bildung
  • Auf gute Nachbarschaft: Mitglieder organisieren Kinderbetreuungsangebote für Alleinerziehende, Einkaufshilfen für Ältere, Sportangebote für Jugendliche, gemeinsame Grünflächengestaltung und Sprachkurse für Menschen mit Migrationshintergrund. In den durch die Genossenschaften bereitgestellten Nachbarschaftstreffs, die häufig von Ehrenamtlichen betreut werden, finden darüber hinaus Treffen der Mitglieder statt.

Ein Anker für Hamburgs Wirtschaft

  • Stabile Investitionen für die Bauwirtschaft: In den Wohnungsneubau wurden im Jahr 2013 rund 218 Millionen Euro von den Genossenschaften investiert
  • Verlässliche Planung durch „Bündnis für das Wohnen“: Mit den Wohnungsbaugenossenschaften kann die Wirtschaft sicher planen, da im Zuge des mit dem Senat und dem Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen geschlossenen Bündnisses jährlich 900 Wohnungen entstehen sollen
  • Das Hamburger Handwerk hat alle Hände voll zu tun: Für die Modernisierung und Instandsetzung gaben die Wohnungsbaugenossenschaften in 2013 etwa 253 Millionen Euro aus
  • Ein Herz für Hamburg: Auftragsvergabe erfolgt möglichst an lokale Unternehmen
  • Attraktiver Arbeitsgeber: Sicheres Einkommen für etwa 1.600 Mitarbeiter/innen
  • Stark gegen Fachkräftemangel: Rund 160 Ausbildungsplätze in den Berufen Immobilienkaufmann/frau, Altenpfleger/in, Maler/in, Gärtner/in und IT-Systemkaufmann/frau

Zukunft vorausdenken: Innovativ Handeln, nachhaltig Leben

  • Wohnformen für alle Lebensabschnitte: Mehrgenerationenhäuser oder Wohngemeinschaften für Demenzkranke sind zeitgemäße Antworten auf gesellschaftliche Trends
  • Energetisches Bauen und Sanieren: Nicht nur Neubauten, auch Bestandssanierungen erfolgen nach modernen energetischen Standards etwa durch Wärmedämmverbundsysteme für Altfassaden
  • Innovative Technologie: Heizen mit alternativen Systemen wie Pellets, Wärmepumpen und beispielsweise der weltgrößten Eisspeicher-Heizung
  • Umweltmanagement: Rund 65 Millionen Euro wurden 2013 in Wärmedämmung, Begrünung, Baumpflanzen, energieeffiziente Heiztechnik und Solaranlagen investiert
  • Aktiver Partner der Energiewende: Etwa 60 Millionen Euro des Umweltmanagement-Budgets flossen in Maßnahmen zur Senkung des CO2-Ausstoßes